CitizenShinpei Goto war von 1911 bis 1925 Bürgermeister von Tokio. 1918 wurde dort das Shokosha-Uhrenforschungsinstitut gegründet, in dem bald auch neue Uhren entwickelt wurden. Goto wünschte, diesen Produkten einen bürgernahen Markennamen zu geben und schlug „Citizen" vor — das englische Wort für „Bürger" oder „Stadtbewohner". Die erste Citizen-Taschenuhr wurde dem japanischen Kaiser überreicht, der sehr stolz war, dass es nun auch derartige japanische Uhren gab. Bisher hatte er immer europäische Taschenuhren tragen müssen. Aus dem Institut wurde 1930 die Uhrenfabrik „Citizen". Schon ein Jahr später lag die erste Armbanduhren-Serie vor, ab 1936 wurde exportiert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Uhrenfabrik aus Tokio nach lila in die Berge ausquartiert. Dort arbeiten heute 120.000 Mitarbeiter.
Lange stellte Citizen nur Werke mit Handaufzug her. 1965 kamen Automatik-Werke dazu, ab 1966 wurden Quarz-Werke entwickelt. Seit 1995 werden auch Eco-Drive-Werkei gebaut, sie benötigen zum Aufzug weder Bewegung wie ein mechanisches Werk noch Strom aus einer Batterie wie die meisten Quarz-Uhren. Hier setzt eine Lichtzelle aus Silizium das natürliche oder künstliche Licht der Umgebung in elektrische Impulse um, die gespeichert werden und ein Quarz-Werk antreiben. |