| Zeitzonen Uhren |
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Zeitzonen Seit 1883 ist die Welt in 24 Zeitzonen eingeteilt. Vorher gab es unendlich viele solcher Zonen, denn jeder Ort hatte seine eigene Zeit, die nach dem natürlichen Sonnenstand festgelegt wurde. Daraus ergaben sich schon bei Städten, die einige Kilometer auseinander lagen, um Minuten unterschiedliche Ortszeiten. Dies war, als man erstmals verlässliche Eisenbahn-Fahrpläne brauchte, eine unmögliche Situation. So kam die noch heute gültige weltweite Einteilung in 24 Zeitzonen zustande. Grundlage ist der Null-Meridian, der durch das Observatorium im britischen Ort Greenwich verläuft. Dort ist die „GMT" festgelegt, die „Greenwich Mean Time", die Standard-Zeit. Für Mitteleuropa gilt die „MEZ", die Mitteleuropäische Zeit, die —mit einer Stunde Unterschied zur „GMT" — der exakten Zeit in der Stadt Görlitz bei Dresden entspricht.
Schon vor rund 50 Jahren entstanden Uhren mit zwei Werken und zwei Zifferblättern, die auf unterschiedliche Zeiten eingestellt werden konnten. Im nächsten Schritt entwickelten Hersteller Uhren mit nur einem Uhrwerk, aber einem zusätzlichen Mechanismus, der es erlaubt, unterschiedliche Zeiten auf mehreren Zifferblättern zu zeigen. Uhren mit einem kleinen Zifferblatt, das die Stunden einer zweiten Zeitzone anzeigt, sind inzwischen weit verbreitet.
Die Weltzeit Doch noch vor dieser Entwicklung — bereits um 1940 —entstanden so genannte Weltzeituhren, die zwar nur ein Uhrwerk mit normaler Zeitanzeige hatten, aber in einem sich automatisch drehenden Ring um das Zifferblatt die Namen von 24 Städten zeigten. Diese Städtenamen stehen symbolisch für die 24 Zeitzonen. Solche Weltzeit-Armbanduhren zeigen zumindest auf eine Stunde genau, wie spät es in diesen Zeitzonen ist.
Übrigens gibt es auch Uhren, die anzeigen, welcher Unterschied zwischen der Normalzeit, wie der Rundfunk sie durchgibt, und der exakten Sonnenzeit vor Ort besteht. Diese Uhren muss man sich allerdings vom Uhrmacher ganz genau auf den Ort einstellen lassen, für den sie gelten sollen. |
