| Taucheruhren |
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Anforderungen Die erste Firma, die einwandfrei wasserdichte Armbanduhren herausbrachte, war Rolex. Mit einer „Oyster" von Rolex schwamm die Sekretärin Mercedes Gleitze 1927 durch den Ärmelkanal. 1932 stellte Omega seine „Marine" vor, die bis zu 135 m Wassertiefe getestet war. Heute gibt es Taucheruhren, die noch in 1000 m, sogar in 2000 m Wassertiefe einwandfrei funktionieren. Und viele können weit mehr. Ein Schnorcheltaucher, der auch im Wasser nur ab und zu wissen will, wie spät es gerade ist, braucht keine Tauchuhr. Ihm genügt eine beliebige wasserdichte Armbanduhr, die stabil gebaut ist. Die meisten Armbanduhren garantieren eine Wasserdichtigkeit bis zu 20 oder 30 m Tiefe. Das reicht für die meisten Freizeit-Taucher völlig aus. Die Ausstattung Bei fast allen Uhren, die ausdrücklich als „Taucheruhren" angeboten werden, ist die Wasserdichte und Unversehrtheit bis zu einer Tauchtiefe von 100 m oder mehr garantiert. Die Produzenten von Taucheruhren berücksichtigen nicht nur, dass die Uhr einen gewissen Wasserdruck aushalten muss, sondern auch Erschütterungen standhalten muss beim Sprung ins Wasser aus einer möglicherweise erhöhten Position. Hinzu kommt der abrupte Temperatursturz, dem die Uhr auf ihrem Weg vom Festland oder Boot in die Tiefe ausgesetzt ist. Eine Taucheruhr sollte also ein möglichst massives Gehäuse haben, vielleicht sogar eines aus einem einzigen Metallstück, und darin wenige Öffnungen für die Bedienungselemente wie Kronen oder Knöpfe haben. Auch das Armband der Uhr spielt eine Rolle. Wer bei größeren Tauchabenteuern einen Neopren-Anzug trägt, braucht eine Uhr mit entsprechend verstellbarem oder verlängerbarem Armband. Kautschuk-Armbänder haben einen großen Vorzug: Wenn in tieferen Wasserbereichen ein Neopren-Anzug buchstäblich dünner wird, können Uhren vom Handgelenk rutschen. Es gibt auch Uhrbänder, die zwar nicht dehnbar sind, bei denen aber der Verschluss flexibel reagiert. Ein weiteres Problem: Alles wird dunkler, je tiefer man taucht. Die Uhr sollte durch entsprechende nachtleuchtende Ziffern und Zeiger darauf eingerichtet sein und sie sollte für das Ablesen einfach konstruiert sein. Wenn man die Uhr trägt, um die Dauer seiner Tauchgänge zu messen, ist vor allem ein großer, gut sichtbarer Minutenzeiger wichtig, vielleicht noch ein Sekundenzeiger. Eine verstellbare Lunette an der Uhr ist sehr praktisch, um an der Skala der Lunette mit dem Minutenzeiger genau kontrollieren zu können, wie lange man schon unter Wasser ist. Solch eine drehbare Lunette kann auf die Minute eingestellt werden, zu der man auftauchen möchte. Die Beschriftung der Lunette sollte aus Leuchtfarbe, das Glas des Gehäuses sollte entspiegelt sein. Alle anderen Komplikationen sind für den Taucher eher überflüssig. Manche Tauchsportler schätzen Tauch-Chronographen. Viele Tauchuhren verfügen über weitere Komplikationen, wie z. B. ein Helium-Ventil. Das ist nützlich, wenn- man mit Geräten in sehr großen Wassertiefen taucht. Einmal im Jahr sollte man einen Uhrmacher prüfen lassen, ob die Uhr, die man unter Wasser trägt, noch ausreichend dicht ist.
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