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Uhrenmarken

Junghans
Flieger und Kompassuhren | Uhren Wissen

Junghans

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1861 wird bei Junghans ununterbrochen konstruiert und gefertigt. Legendär sind die Errungenschaften des Gründersohns und Erfinders Arthur Junghans, der in beeindruckender Weise verstand, technischen Fortschritt und traditionelle uhrmacherische Werte zu vereinen. Zahlreiche Patente für mechanische Werke konnten durch ihn erworben werden. Und auch in jüngster Vergangenheit schrieb Junghans Zeitgeschichte. Die Erfindungen und Weiterentwicklungen der Funktechnologie sind eng mit dem Namen Junghans verbunden. Triebfeder dieses Innovations- und Erfindergeistes der Junghans-Uhrmacher war und ist der Anspruch, Uhren höchster Präzision herzustellen.

 

„AUS DER TRADITION IN DIE ZUKUNFT" — unter diesem Motto wurde die Junghans-Kollektion grundlegend neu geordnet. Klar strukturiert basiert sie nun auf drei Säulen und spiegelt damit die Attribute der Marke wider: Tradition, Innovation und Kontinuität. Attraktive, zeitgemäße neue Modelle in bester Verarbeitung, klar gegliedert in drei Modelllinien: „Arthur Junghans" (feinste mechanische Uhren in klassischem Stil. „Avantgarde" (modernste Technologie in Aufsehen erregendem und polarisierendem Design. „Anytime" (bezahlbare Uhren in bester Verarbeitung und zeitgemäßer Optik für Beruf, Freizeit und den festlichen Anlass).

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Flieger und Kompassuhren PDF
Flieger und Kompassuhren | Uhren Wissen

 

Frühe Piloten-Uhren

Immer schon versuchte man, für Flugpiloten spezielle Uhren herzustellen. Die Sportflieger vor allem wollten sehr genaue Uhren haben, später auch möglichst gut funktionierende Chronographen. Aber sie mussten, besonders in offenen Maschinen, dick gekleidet sein und trugen oft auch Handschuhe. Das war ein Problem.

 

Piloten und Flugbeobachter übernahmen noch im Zweiten Weltkrieg oft die B-Uhren („Beobachtungsuhren") der See­leute. Das waren Taschenchronometer mit Durchmessern von 50 oder 55 mm mit Leuchtziffern und Leuchtzeigern, die einen Tragriemen hatten. So befestigte man sie am Handgelenk oder, was manche Piloten praktischer fanden, am Oberschenkel.

Es gab aber auch in den 1930er-Jahren schon spezielle Flieger-Armbanduhren. Sie waren größer als die normalen Armbanduhren und konnten auch einen stärkeren Stoß vertragen. Viele hatten drehbare Lunetten, mit denen man einen bestimmten Zeitpunkt, meist den Flugstart, einstel­len konnte, damit man genau wusste, wie lange man unterwegs war. Die meisten dieser Uhren waren darauf eingerichtet, dass man sie nicht unter, sondern über dem Jackenärmel trug. Manche Uhren hatten weit herausragen­de Stell- und Aufzugskronen, die der Pilot auch dann noch benutzen konnte, wenn er dicke Handschuhe trug.

 

Die frühen Piloten-Uhren hatten so gut wie keine Kompli­kationen. Man wollte, dass die Zeiger von Stunde, Minute und Sekunde gut und ohne Einschränkungen sichtbar waren. Doch vor 50 Jahren kamen unter den Piloten Chronographen in Mode. Man benötigte wegen der weltweiten Überseeflüge auch mehr und mehr Uhren mit einer zweiten Zeitzone.

 

Navigation nach dem Sonnenlicht

In den Anfangsjahren der Fliegerei war es besonders wichtig, Bescheid über die Himmelsrichtungen zu wissen. Das Einfachste dafür war natürlich ein kleiner Kompass, aber viele Piloten benutzten den alten Pfadfinder-Trick-. Man richtete den kleinen Zeiger einer Uhr auf die Sonne.

 

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