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Uhrenmarken

Junghans
Die Uhrenentwicklung in Japan | Uhren Wissen

Junghans

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1861 wird bei Junghans ununterbrochen konstruiert und gefertigt. Legendär sind die Errungenschaften des Gründersohns und Erfinders Arthur Junghans, der in beeindruckender Weise verstand, technischen Fortschritt und traditionelle uhrmacherische Werte zu vereinen. Zahlreiche Patente für mechanische Werke konnten durch ihn erworben werden. Und auch in jüngster Vergangenheit schrieb Junghans Zeitgeschichte. Die Erfindungen und Weiterentwicklungen der Funktechnologie sind eng mit dem Namen Junghans verbunden. Triebfeder dieses Innovations- und Erfindergeistes der Junghans-Uhrmacher war und ist der Anspruch, Uhren höchster Präzision herzustellen.

 

„AUS DER TRADITION IN DIE ZUKUNFT" — unter diesem Motto wurde die Junghans-Kollektion grundlegend neu geordnet. Klar strukturiert basiert sie nun auf drei Säulen und spiegelt damit die Attribute der Marke wider: Tradition, Innovation und Kontinuität. Attraktive, zeitgemäße neue Modelle in bester Verarbeitung, klar gegliedert in drei Modelllinien: „Arthur Junghans" (feinste mechanische Uhren in klassischem Stil. „Avantgarde" (modernste Technologie in Aufsehen erregendem und polarisierendem Design. „Anytime" (bezahlbare Uhren in bester Verarbeitung und zeitgemäßer Optik für Beruf, Freizeit und den festlichen Anlass).

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Die Uhrenentwicklung in Japan PDF
Die Uhrenentwicklung in Japan | Uhren Wissen

Die Wasseruhr

 

In China kannte man bereits im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung gut gehende Wasseruhren — vielleicht sogar schon früher. Mit dem Buddhismus kam die Wasseruhr im 6. Jahrhundert nach Japan. Dort entstand im Jahre 671 eine Wasseruhr am Hofe des Kaisers Kenji. Um 1010 erfand der chinesische Gelehrte Sung seinen Uhrturm, eine technisch fortschrittliche „kosmische Maschine`. eine wassergetriebene astronomische Uhr mit Elementen einer Zeitnormal-Konstruktion mit einer Hemmung. Im 14. Jahrhundert sollen in China bereits Uhrwerke verbreitet gewesen sein, in den Folgejahren kam in Asien die Ohrenentwicklung jedoch zum Erliegen.

Erst um 1600 gründeten christliche Missionare in der Präfektur von Nagasaki eine Schule, die Allgemein- wie Berufsbildung vermittelte. Dort lernten viele Schüler, wie man Uhren, Orgeln und astronomische Geräte baut.

 

Der Mondkalender

Ab 1635 begann Japan, sich von ausländischem Einfluss abzuschotten. Den Japanern wurden vom Kaiserhof auch Auslandsreisen untersagt. Doch während sich das Land mehr und mehr von der Außenwelt isolierte, erlebte die japanische Uhrmacherei 300 Jahren lang eine Blütezeit. Die Uhrmacher waren staatliche Angestellte. Die Residenzstadt Edo (das heutige Tokio) wurde zum Zentrum der japanischen Uhrenindustrie. Japanische Meister konstruierten komplizierte Wadokei-Zeitmesser, die sich von Uhren völlig unterschieden.

Das japanische Zeitsystem basierte auf dem Mondkalender. Für die Zeitmessung wurde jeder Tag nach Sonnen-auf- und -untergang in eine Tages- und eine Nachtzeit aufgeteilt, wobei Tag und Nacht jeweils in sechs Perioden unterteilt waren. Da die Länge von Tag und Nacht im Laufe des Jahres ständig variierte, änderten sich auch täglich die Längen dieser Perioden.

 

Weck-Werke in Wadokei-Uhren

Die Wadokei-Uhren mussten mit diesen täglichen Variationen zurechtkommen. Das funktionierte zufriedenstel

lend; spätere Versionen waren sogar mit Weck-Werken ausgerüstet.

Die Wadokei-Uhrenindustrie entwickelte sich gut, wurde aber 1872 von einem Tag zum anderen sinnlos, als das japanische Kabinett den Mondkalender durch den europäischen Sonnenkalender ersetzte. Das alte japanische Zeitsystem wurde aufgegeben, die Wadokei-Uhren verloren allen Nutzen. Da in Japan Erfahrung mit Uhren für das neue Zeitsystem fehlte, wurden zunächst Uhren aus dem Westen importiert. Westliche Technologien wurden zunächst beim Bau von Wanduhren eingesetzt.

 

Seiko

1877 eröffnete Kintaro Hattori zunächst eine Reparaturwerkstatt in Tokio; im Alter von nur 22 Jahren gründete er 1881 eine eigene Uhrenmanufaktur und gab damit den Startschuss für den Aufbau einer japanischen Uhrenindustrie. Schon 1892 entstand in einer nicht mehr genutzten Fabrik seine Firma Seikoshi.

Dieser Firmenname enthält die japanischen Worte „seiko" (das „genau" oder „Erfolg" bedeutet) und „sha" (das „Haus"). Der Betrieb wurde alsbald eine der bedeutendsten Uhrenfabriken der Welt. Während ab 1927 die dort produzierten Taschenuhren die Markenbezeichnung „Seikosha" trugen, wurden die Armbanduhren nur „Seiko" genannt.

 

Seikoshi ist heute eine der weltweit größten Uhrenfirmen und an vielen technischen Entwicklungen wie z. B. der Quarz-Werke maßgeblich beteiligt.

 

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