| Astronomische Uhren |
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Die Entwicklung astronomischer Uhren begann schon im 13. Jahrhundert. Bereits damals wurden Uhren gebaut, die ein Kalendarium besaßen und die Mondphasen anzeigten. Der Grund dafür war nicht nur, dass Käufer mit solchen Uhren gern ein wenig Wohlstand zur Schau stellten. Eben so wichtig war, dass man der Stellung des Mondes große Bedeutung im alltäglichen Leben beimaß. Sie bestimmt Ebbe und Flut, auch den Nachtschlaf mancher Menschen, und in der Landwirtschaft nimmt der Mond Einfluss auf die Zeit der Aussaat oder des Ein- und Umpflanzens. So entwickelte man alsbald auch Armbanduhren, die eine Datums-Anzeige haben, aber auch eine Anzeige des Mondstandes. Der nächste Schritt führte zum ewigen Kalender. Ewig ist er zwar nicht, aber einige Jahre läuft er ohne Korrektur und berücksichtigt auch Schaltjahre. Dann interessierten sich Armbanduhrmacher auch für die Zeitgleichung. Dass die Sonne einen Tageslauf von 24 Stunden hat, stimmt ja nur ungefähr. Weil die Kreisbahn der Erde in Wirklichkeit eine Ellipse bildet, geht die Sonne übers Jahr einmal 15 Minuten vor, einmal 15 Minuten nach. Das konnte man ab etwa 1990 auf manchen Uhren nachlesen. Da konnte man die Planeten sehen, wie sie um die Sonne liefen, die Erde eingeschlossen —wie das im Mittelalter schon Kopernikus herausgefunden hatte. Inzwischen gibt es Armbanduhren, die noch weit mehr davon anzeigen können, was sich am Himmel ereignet. Für Hobby-Astronomen ist das sehr nützlich. Für viele andere Uhrenfreunde ist es zumindest interessant, was sich da am Himmel abspielt und in der kleinen Uhr angezeigt wird. |
