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Die kleinen Zifferblätter, die bei einem Chronographen (siehe dort) die abgelaufenen Minuten und Stunden angeben.
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Die Welt ist seit 1883 in 24 Zeitzonen eingeteilt. Als „Nullmerdian" gilt der Längengrad vom britischen Greenwich. Weltzeit-Uhren haben oft ein einfaches System, um die globalen Zeiten anzugeben: Eine Skala, die in 24 Stunden einmal kreist und aufgedruckt die Namen von Städten zeigt, die in der betreffenden Zeitzone liegen. So kann man wenigstens ungefähr auf die Stunde genau ablesen, wie spät es wo auf der Welt ist (siehe auch „GMT" und „Zeitzonen").
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So darf jede Uhr bezeichnet werden, die gegen Schweiß und Regen unempfindlich ist sowie 30 Minuten lang eine Wassertiefe von einem Meter problemfrei aushält. Viele Uhren — vor allem Taucheruhren — vertragen weit größere Wassertiefen. Das wird meist bei den Daten einer Uhr angegeben: in „Atm" (Atmosphären) oder „m" (Meter), wobei eine Atmosphäre Druck-Widerstand einer Wassertiefe von 10 m entspricht.
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Ein auf die Achse der Unruh spiralförmig aufgewickeltes Metallband, das durch seine Elastizität für das ausgeglichene, gleichförmige Hin- und Herschwingen der Unruh sorgt.
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Runder Metallreif, der hin- und hertickert, den Gang der Uhr regelt, indem er die Energie der Zugfeder in genau berechneten Stößen an das Uhrwerk weitergibt.
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Sehr kompliziertes System, das die unterschiedliche Wirkung der Erdanziehung auf die Unruh ausgleicht. Es ist mechanisch wie optisch so interessant, dass es oft durch ein Fenster im Zifferblatt sichtbar gemacht wird.
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Zum Ablesen von Durchschnitts-Geschwindigkeiten in Chronographen.
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Elastische Lagerung der Unruh in der Platine und dem Unruh-Kloben, damit sie auch durch harte Stöße am Handgelenk nicht gestört wird.
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Sie dienen als fast verschleißfreie Lager für die Achsen wichtiger bewegter Teile in der Uhr. Früher wurden echte Edelsteine verwendet, heute nimmt man synthetische Rubine oder Saphire. Bei vielen Beschreibungen von Uhrwerken wird stolz die Zahl der Steine (oft „Jewels") genannt, die verwendet wurden. Das kann in die Irre führen: Auch eine Präzisionsuhr (ohne Komplikationen) braucht nicht mehr als 15 bis 18 Steine. Höhere Zahlen sind oft nur ein praktisch wertloser Werbegag.
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Uhrwerk, bei dem der betreffende Zeiger nicht kontinuierlich im Kreis läuft, sondern in Sprüngen-. Jede Stunde oder jede Minute einen Schritt. Oft trägt die Uhr keine Zeiger, sondern sich drehende Scheiben, die Zahlen tragen.
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Uhr, bei der alle Teile des Werkes durch feinste Arbeit (vielfach von Hand) so auf den geringsten Raum reduziert werden, dass man buchstäblich durch das Werk hindurchsehen kann. Das lohnt natürlich nur, wenn die Uhr vorn wie hinten verglast ist.
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Mit diesem Mechanismus kann man den Sekundenzeiger anhalten, während das Uhrwerk weiterläuft. So lässt sich die Uhr auf die Sekunde genau einstellen.
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Sehr feines System im Uhrwerk, das kleinste Korrekturen bei der Gang-Regulierung ermöglicht. Die dazu nötige Feder hat die Form eines geschwungenen Schwanenhalses.
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Das härteste unter allen Gläsern, wird aus synthetischem Saphir hergestellt und ist daher äußerst kratzfest, aber der Härte wegen nur mit Diamanten oder Diamantpulver zu bearbeiten.
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Mitteleuropäische Zeit, eine Stunde Unterschied zur GMT (siehe dort).
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Sie wird über eine Feder angetrieben, die mit dem Handaufzug oder automatisch durch die Bewegung des Handgelenks gespannt wird.
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Genau genommen ein Uhrenhersteller, der seine Uhrwerke selbst entwickelt und fertigt, der fast alle Teile einer Uhr, überwiegend von Hand, selbst herstellt und montiert. Heute sind manche Firmen weniger streng und nennen sich „Manufaktur", auch wenn sie bei anderen Firmen Rohwerke kaufen und diese verarbeiten.
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Lunette (neuerdings oft „Lünette" geschrieben: Glasreif oder Zierring am Rand des Uhrgehäuses. Manchmal hat er keinen weiteren Sinn als hübsch auszusehen, zuweilen trägt er Zeitskalen, gelegentlich ist er mit Edelsteinen besetzt. Als „Drehlunette" lässt sich der Ring verstellen, was bei Zeitnahmen wichtig sein kann. So können Sportler damit Tauchzeiten einstellen oder Flugzeiten ablesen.
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siehe „Mondphasen".
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Aus dem Französischen stammende Maßeinheit für die Größe von Uhrwerken. Eine Linie-. 2,2558 m
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Bei Uhren, die nur in einer vorher festgelegten Stückzahl hergestellt werden. Oft vermerkt man diese Stückzahl sowie die laufende Nummer der Uhr auf dem Gehäuseboden oder dem Zifferblatt. Eine limitierte Auflage sagt nicht unbedingt etwas über die Qualität der Uhrenserie aus.
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Chemische Substanz, die Licht aufnehmen und bei Dunkelheit wieder abgeben kann. Damit werden oft Zifferblätter und Zeiger versehen, damit man die Uhrzeit auch nachts erkennen kann. Solche Leuchtmassen waren früher radioaktiv. Heute gibt es nachtleuchtende chemische Verbindungen, die nicht mehr radioaktiv sind.
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Bohrungen, in denen sich die Achs-Zapfen der Räder drehen. Bei feinen Armbanduhren haben manche dieser Lager einen Lagerstein, in dem der Zapfen fast reibungsfrei läuft.
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Lagen: Wie liegt eine Uhr? Taschenuhren meist nur senkrecht in der Tasche, Armbanduhren den Tag hindurch in zahllosen Positionen. Das muss für die Ganggenauigkeit berücksichtigt werden. Uhren werden oft in zwei, Präzisionsuhren meist in fünf verschiedenen Lagen getestet und reguliert — bei Chronometern in jeder Lage mehrere Tage lang.
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Plexiglas, Acryl, Hesalite. Der Kunststoff ist bruchfest, sehr schlagfest, thermoplastisch gut formbar und preiswert, aber er verkratzt leicht.
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Gerändelter kleiner Knopf am Gehäuse-Rand. Mit einer Krone wird das Uhrwerk aufgezogen, die Zeit verstellt usw.
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Eingebaute komplizierte Zusatzfunktion. Neben der reinen Zeitanzeige z. B. ein Kalender, die Anzeige von Mondphasen oder der Gangreserve, ein Chronographen-System, ein Wecker usw.
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Der gängige Begriff, der ein derbes, ungefüges Stück Metall bezeichnet, trifft hier nicht zu. Ein Kloben ist in einem Uhrwerk ein Metallstück, in dem die Welle eines Rades, auch der Unruh, gelagert ist.
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Halbmondförmige Schwungmasse, die sich dreht. Bei Uhren mit Automatik-Werk wird der Rotor durch die Bewegungen des Handgelenks in Schwung gehalten und gibt seine Energie an die Zugfeder es Werks weiter, um sie zu spannen.
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Ebauché: Das Werk einer Uhr (noch ohne Zugfeder, Hemmung, Zifferblatt usw.), dessen einzelne Teile aber noch fein bearbeitet werden müssen. Einige Fabriken haben sich darauf spezialisiert, mit großem Aufwand solche Rohwerke (oft in hoher Qualität) herzustellen und an andere Uhrenfabriken zu verkaufen, die dann an die Feinbearbeitung gehen.
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Metallische Oberflächen werden galvanisch veredelt, um sie härter und glänzender zu machen.
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Ein Zeiger für Stunden, Minuten oder Sekunden bewegt sich nicht in Kreisen über ein Zifferblatt, sondern nur über ein Kreissegment und springt dann zurück, um erneut über das Segment zu starten.
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Ursprünglich Präsizionsuhren mit Pendel, die man unter anderem verwendete, um kleine Uhren genau einzustellen. Später wurden auch normale Wohnungsuhren mit einem Pendel oft „Regulator" genannt.
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In Chronographen die Möglichkeit, mehrere Zeitabschnitte nach gemeinsamem Start unterschiedlich zu stoppen (beispielsweise bei Wettrennen). Dazu laufen zwei Zeiger zunächst..parallel,- wird der eine — der „Schleppzeiger" — mit der Fly-Back-Funktion angehalten, läuft der andere unbeirrt weiter. Der Schleppzeiger springt nach erneutem Knopfdruck („Fly-Back-System") wieder in das System des Hauptzeigers und lässt sich erneut stoppen.
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Elektrisches Uhrwerk, bei dem ein schwingender Quarz die Ganggenauigkeit steuert. Den Strom liefert meist eine winzige Batterie oder neuerdings auch schon ein System von Photozellen, die Licht in elektrischen Strom umsetzen. Moderne Quarz-Uhren gehen im Jahr auf etwa eine Minute genau.
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Siehe „Genauigkeit'.
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Viele der winzigen Teile eines Uhrwerks werden poliert. Ein Verfahren ist die Trommelpolitur, bei der man die Teilchen in einer mit Polierkörpern gefüllte Trommel rotieren lässt. Viel aufwändiger ist die traditionelle Zinnflachpolitur, bei der jedes Teil von Hand mit einem Stab aus Zinn und Poliermitteln bearbeitet wird.
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Siehe „a.m.".
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Kostbares Edelmetall, für das dreimal mehr Erz abgebaut werden muss als für Gold — 300 kg für 1 g. Höherer Schmelzpunkt, fester und zäher als bei anderen Edelmetallen. Auch schwerer: Platin-Uhrengehäuse wiegen ein Drittel mehr als solche aus Gold.
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Eine Indikation, die - meist durch eine Drehscheibe mit zwei aufgedruckten Vollmonden vor einem kurvig ausgeschnittenen Fensterchen im Zifferblatt—anzeigt, anzeigt, welcher Mondstand gerade ist und manchmal auch, wieviele Tage seit dem letzten Neumond verstrichen sind.
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Lunation : Gang des Mondes am Himmel von Neumond über erstes Viertel, Halbmond, letztes Viertel, Vollmond wieder zu Neumond = rund 29,5 Tage.
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Sehr hart und kratzfest, aber schlagempfindlich. Wird bei Uhren häufig gewölbt und entspiegelt eingesetzt.
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In der Uhrenbranche üblicher Ausdruck für das kleine Sekunden-Zifferblatt mit kleinem Zeiger, das nicht zentral angebracht ist.
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Bezeichnung eines Uhrwerks mit Buchstaben und Zahlen, die dem Fachmann sagen, von wem das Werk stammt, aus welcher Serie, wie groß es ist usw. Für die Beschaffung von Ersatzteilen ist es wichtig, dies zu wissen.
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Ein Werk, das bei der Datums-Anzeige automatisch die Länge des Monats berücksichtigt.
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Oft benutzte internationale Bezeichnung für die Steine in einem Uhrwerk (siehe „Steine").
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Die Anzeige von Zeit, Datum, Mondphase usw.
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Hemmung: Ein kleines System aus Zahnrad und Anker, das die Energie der Zugfeder in kleinen Schüben an die Unruh und damit an das Uhrsystem weitergibt.
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Wichtig bei professionellen Taucheruhren. In Tauchglocken und Tauchstationen, tief unter Wasser, wird die Luft mit Helium angereichert, weil dies dort das Atmen erleichtert. Das Helium dringt durch die Dichtungen in Uhren ein und bewirkt dort Überdruck. Das Helium-Ventil („Gas-Überdruck-Ventil") sorgt für den Ausgleich.
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Handaufzug: Die historisch erste Methode, die Zugfeder einer kleinen Uhr zu spannen — zunächst durch Schlüssel, heute durch das Drehen einer Krone am Gehäuse. Auch heute noch — nachdem automatische oder gar elektrische Systeme erfunden wurden — sind Uhren mit Handaufzug sehr beliebt.
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Greenwich-Mean-Time, die Standard-Weltzeit (siehe auch „Zeitzonen").
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Aufbringen feiner, verschlungener Muster auf dem Zifferblatt oder dem Gehäuse.
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Unser gegenwärtiges Kalendersystem mit 365 Tagen, den Schaltjahren usw., 1582 von Papst Gregor VIII. eingeführt, bei uns aber erst seit 1776 gültig.
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Hochwertige Metallegierung, die unter anderem zur Herstellung von Uhruhen verwenden wird.
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Für die Gläser über dem Zifferblatt oder im Gehäuseboden werden verschiedene Arten von Glas benutzt. Früher nahm man vor allem Kristallglas, das kratzfest, aber bruchempfindlich ist. Um 1940 wurde Kunststoffglas modern (siehe dort). Heute wird oft Mineralglas verwendet (siehe dort) oder Saphirglas (siehe dort).
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Dekorierende Rippen, die auf Teile des Uhrwerks — vor allem auf Platinen und Brücken — aufgebracht werden. Das hat nur bei Uhren Sinn, bei denen man — durch ein Fenster im Zifferblatt oder durch den gläsernen Gehäuseboden — das Werk auch sehen kann.
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Anzeige des Tagesdatums durch laufende, mit Zahlen bedruckte Scheiben hinter einem Fenster im Zifferblatt oder durch einen Zeiger auf einem Zifferblatt. Scheiben wie Zeiger werden regelmäßig um Mitternacht weitergeschaltet. Bei Monaten mit 28, 29 oder 30 Tagen muss beim Monatswechsel von Hand (an der Krone oder durch einen Drücker) weitergeschaltet werden.
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Siehe „Komplikation"
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Sehr genaue Uhr, die von einer Prüfstelle der Schweizerischen C.O.S.C. zwei Wochen lang in fünf verschiedenen Lagen streng überprüft wird und dabei nur minimale tägliche Gangabweichungen (2 bis 5 sec.) zeigen darf. Uhren, die bei der C.O.S.0 bestehen, bekommen das „Bulletin de Marchä" als Zertifikat.
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Griechisch „Zeitschreiber". Eine Uhr, in die man zusätzlich eine Stoppuhr eingebaut hat, die unabhängig vom eigentlichen Uhrwerk läuft und Zeitintervalle sekundengenau bis in den Minuten- oder Stundenbereich festhält.
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Weißes, hartes Metall in Legierungen von Uhrengehäusen, auch zu deren Beschichtung.
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Siehe „Kaliber"
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Zier- oder Edelstein, der nicht geschnitten, sondern rund geschliffen ist und zum Schmuck eingesetzt wird, beispielsweise in die Krone einer Uhr.
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Ein Metallstück, das an beiden Enden mit der Platine im Uhrwerk verschraubt ist und Drehteile der Uhr trägt.
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Gewölbtes Glas über dem Zifferblatt oder am Gehäuseboden.
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Metallteile, die durch Erhitzen auf 290 Grad entspannt werden und dadurch blau anlaufen.
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Das sich bewegende Handgelenk hält eine Schwungmasse in Gang, einen Rotor. Dieser spannt die Zugfeder, die das Uhrwerk in Gang hält.
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Die Verbindung von der Krone, die am Gehäuserand sitzt, zum Uhrwerk.
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Anker: Das hin- und herschwingende Rebelchen zwischen Hemmung und Unruh (siehe dort), das die Kraft der Zugfeder (siehe dort) auf die Unruh überträgt und gleichzeitig einen zu schnellen Ablauf der Federkraft verhindert.
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Feinbehandlung der Kanten an den Stahlteilen einer Uhr. Entweder mechanisch oder, wie es früher üblich war, mit einer feinen Feile von Hand.
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Analoge Zeitanzeige: Die gewohnte Anzeige durch Zeiger. Der Begriff wurde um 1970 populär, um den Unterschied zur damals aufkommenden Digital-Anzeige (siehe dort) herauszustellen.
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„ante meridiem", im englischsprachigen Raum die Zeit von Mitternacht bis Mittag. Nachmittags bis Mitternacht gilt „post meridiem", p.m.
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Acadämie Horlogere des Créateurs Independants", Akademie selbstständiger, schöpferisch tätiger Uhrmacher, Sitz im Schweizer Wichtrach.
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Siehe „Frequenz".
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In der Uhr angebrachtes Qualitätszeugnis (in Form des Genfer Stadtwappens) für hochqualifizierte, mechanische, nur im Kanton Genf montierte und regulierte Uhren.
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Genauigkeit (oder Präzision): Schon einfache Uhren sind erstaunlich genaue Maschinen. Eine mechanische Uhr, die zwar täglich eine halbe Minute vor- oder nachgeht (3,5 Minuten pro Woche), arbeitet dennoch mit der märchenhaften Genauigkeit von 99,965 Prozent, während Chronometer auf 99,995 Prozent kommen. Viele elektrische Uhren (auch Quarz-Uhren) schaffen da allerdings noch bessere Werte.
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Gangdauer (oder Gangreserve): Die Zeit, bis eine aufgezogene Zugfeder abgelaufen ist.
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Ganz allgemein die Angabe von Schwingungen. Bei einer Uhr misst man damit das Hin- und Her-schwingen der Unruh oder des Pendels (hörbar durch das „Tick-Tack". Maßeinheit der Frequenz ist Hertz (Hz: Schwingungen pro Sekunde. Bei Uhren rechnet man auch A/h: Halb-Schwingungen pro Stunde. Früher waren das etwa 2,5 Hz oder 18.000 A/h, heute sind es meist 4 Hz oder 28.800 A/h.
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Flyback-Funktion: Siehe „Rattrapante".
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Eine Uhr, die — zusätzlich zu den Angaben von Datum, Wochentag, Monat und Mondphase — durch einen sehr komplizierten Mechanismus fast 100 Jahre lang ohne Hand-Korrektur alle unterschiedlichen Monatslängen und Schaltjahre nach dem System des Gregorianischen Kalenders berücksichtigt.
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Bunt gefärbtes Spezialglas, das auf Metall aufgebracht und bei 800 bis 900 Grad gebrannt wird.
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Drehbarer Ring am Uhrgehäuse. Entweder ganz außen und von Hand einstellbar oder unter dem Glas und durch eine eigene Krone drehbar. Oft sinnvoll, um Messwerte wie Weltzeit oder Tauchzeiten festzuhalten (siehe auch „Lunette").
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Erlaubt, die Krone einer Uhr ein Stückchen herauszuziehen und so die Zeit einzustellen, während das Uhrwerk weiterläuft.
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Eine harte, rostfreie Legierung aus Stahl, Chrom und Nickel, zuweilen auch mit Wolfram oder Molybdän. Sehr widerstandsfähig, aber auch schwer zu bearbeiten.
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Die Gehäuse von Armbanduhren sind oft aus Silber, Gold oder Platin. Gold hat dann einen Feingehalt von 8, 9, 14 oder 18 Karat. Die Legierung mit anderen Metallen (beispielsweise Kupfer) färbt das Gold.
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Metallknopf (Druckschalter) am Gehäuse, mit 'dem eine Funktion aufgerufen wird. Typisch: Die Drücker für Start, Stopp und Zurückstellung bei Chronographen.
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Die Uhrzeit wird nicht mit Zeigern, sondern mit aufgedruckten Ziffern („digit" = „Ziffer") dargestellt. Oft hört man, dies funktioniere nur bei einer Quarz-Uhr. Das ist falsch. Sich drehenden Scheiben oder Ringe mit Ziffern laufen auch in mechanischen Uhren.
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Vor allem bei wasserdichten Uhren wichtig — flexible Ringe zwischen Gehäuse und Gehäuseboden, zwischen Gehäuse und Glas und an der Krone
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