| Der unvollkommene Antrieb |
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Der unvollkommene Antrieb Jedes Zahnradgetriebe ist im Grunde ein Zugeständnis der theoretisch-physikalischen Möglichkeiten an das praktisch Machbare. Theoretisch sind zwei kreisrunde Scheiben, die rutschfrei aufeinander abrollen, der Idealfall eines Antriebs. Leider lässt die Theorie dieses Idealantriebs die Widrigkeiten der rauen Praxis unberücksichtigt, wie zum Beispiel verschleiß der aufeinander abrollenden Oberflächen, Schlupf (also das Rutschen der Scheiben aufeinander), ungenaue Lagerung. Unwuchten und vieles mehr. Deshalb hat man sich im Maschinen- und Uhrenbau für die nur zweitbeste, dafür aber praktisch zu verwirklichende Möglichkeit entschieden, die Verzahnung. Während man im Maschinenbau häufig Zahnräder mit dreieckigen Zähnen antrifft, deren Zahnspitzen abgeflacht sind, wird bei der Uhrenherstellung die so genannte (Pseudo) Zykloidenverzahnung verwendet. |