| Der Antrieb |
Der AntriebDer Antrieb eines Uhrwerkes ist im Prinzip seit Jahrhunderten unverändert: Ein langes, flaches Metallband wird an beiden Enden eingehängt und spiralförmig aufgewunden. Die dabei entstehende,entgegengesetzte Kraft dient dem Uhrenantrieb. Mit dem Bau der ersten tragbaren Uhren musste man sich vom Optimum des Antriebs für Räderwerksuhren verabschieden, dem Gewichtsantrieb. Der Vorteil der Mobilität der Uhren wurde mit dem entscheidenden Nachteil ungleichmäßiger Antriebskraft erkauft. Eine Stand-oder Wanduhr mit Gewichtsantrieb wird mit einem stets gleich bleibenden Drehmoment angetrieben. Verbesserungen der Ganggenauigkeit der Uhr sind nur bei Räderwerk, Hemmung und Schwingsystem (Unruh/Pendel) nötig und möglich. Nicht so bei einer federgetriebennen Uhr. Hier liegt eine der möglichen Ursachen für ungenauen Gang schon im Entspannungsverhalten der Zugfeder, deren Kraftabgabe nicht linear, sondern in einer Kurve verläuft |